Sozial engagiert vor Ort

Deutsche Lohnsteuerhilfe e.V. Hamburg-Altona spendet für St. Jakobi

Spende Deutsche Lohnsteuerhilfe e.V. Hamburg Altona

Uwe Jürgens vom Lohnsteuerhilfeverein „Deutsche Lohnsteuerhilfe e.V.“ überreichte Pastor Dietmar Gördel zwei Schecks über jeweils 500,-€.

Die Lohnsteuerhilfe will damit die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der St. Jakobi Gemeinde weiter fördern. Im Namen der Kinder und Jugendlichen bedankte sich Pastor Gördel.
Zum einen wird die Pfadfinderarbeit gefördert, die im letzten Jahr ihr 20jähriges Jubiläum feiern konnte. Kinder und Jugendliche haben hier einen Ort, an dem sie eine verbindliche, tragende Gemeinschaft erleben und selber Verantwortung übernehmen können. Das Geld hilft, Jugendliche für ihre Aufgaben auszubilden.

Zum anderen wird die Arche St. Jakobi unterstützt. Seit acht Jahren kommen hier über 20 Kinder, um ein warmes Mittagessen, Hilfe bei den Hausaufgaben und eine kreative Freizeitgestaltung zu bekommen. Die Spende stellt die Mittagessenversorgung für einen Monat sicher.


Die Deutsche Lohnsteuerhilfe e.V. übergibt Spende
an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe

Spende Deutsche Lohnsteuerhilfe e.V.

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Lohnsteuerhilfevereins DEUTSCHE LOHNSTEUERHILFE e.V. mit Sitz in Nürnberg, gab die Beratungsstellenleiterin Frau Angelika Völker dem Vorstand des Vereins die Anregung, das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe mit einer Spende zu unterstützen und somit einen Beitrag zur außerordentlich wichtigen Arbeit dieses Hospizes zu leisten.

Stellvertretend für den deutschlandweit tätigen Verein übergaben kürzlich die beiden Beratungsstellenleiterinnen Frau Angelika Völker, Beratungsstelle Kreuztal-Krombach (Foto links) und Frau Katherina Korstian, Beratungsstelle Netphen-Dreis-Tiefenbach (Foto rechts) einen Scheck über 1.000 Euro an Frau Martha Lehmann (Foto Mitte) vom Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.

Das Kinderhospiz Balthasar wurde 1998 als erstes Kinderhospiz in Deutschland eröffnet. Es ist kaum vorstellbar, aber jedes Jahr erkranken mehrere tausend Kinder in Deutschland unheilbar. Für die Familien ist dies eine extrem schwierige Zeit. Von der Diagnose bis zum Tod des Kindes kann es viele Monate oder gar Jahre dauern und verlangt von den Angehörigen das Äußerste. Das Kinderhospiz Balthasar begleitet diese Familien auf ihrem schweren Weg. Die verbleibende Zeit soll von den erkrankten Kindern, aber auch deren Eltern und Geschwistern so schön und intensiv wie möglich erlebt werden. Den Familien wird die Möglichkeit gegeben eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, in dem sie die Einrichtung mit dem erkrankten Kind besuchen. Manche Familien kommen mehrmals im Jahr für eine Woche, andere einmal im Jahr für zwei oder mehrere zusammenhängende Wochen in das Hospiz. In dieser Zeit werden die Eltern bei der Pflege entlastet. Es besteht die Möglichkeit, dass die Kinder betreut werden und die Familienangehörigen erfahren professionelle Hilfe auf dem Weg des Abschiednehmens. Frau Lehmann erzählte, dass es eine durchaus fröhliche Zeit sein kann. Ein Therapie-Hund und Klinik-Clowns besuchen die Kinder regelmäßig. Helle, freundlich gestaltete Räume, Entspannungszimmer, Musikzimmer usw. laden zum Verweilen ein. Von jedem Kind, das die Einrichtung besucht hat, gibt es einen bunten Hand- oder Fußabdruck an den Wänden in einem Flur der Einrichtung. Es macht betroffen, wenn man die große Anzahl sieht. Steht doch für jeden dieser Abdrücke ein unheilbar erkranktes Kind.
Damit das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar weiterhin ein Ort zum Leben und Lachen, Sterben und Trauern sein kann, ist das Haus auf die Hilfe vieler Menschen angewiesen. Da die Pflegekassen nur den Aufenthalt der Kinder finanzieren, muss der überwiegende Teil durch Spenden getragen werden.

Text: Angelika Völker


Deutsche Lohnsteuerhilfe e. V., Beratungsstelle Gifhorn


1000-Euro-Spende:
Die Deutsche Lohnsteuerhilfe e. V. mit Ihrer Beratungsstelle in Gifhorn unterstützt die Trostinsel. Trauriger Anstoß, gute Sache: Nach einem Todesfall im Bekanntenkreis veranlasste Frau Gabriele Schulz als Vorstand des Vereins die großzügige Spende. Das Geld fließt in die tiergestützte Therapie mit der Pferdelernwerkstatt.
Die Spende von 1000 Euro wurde von Frau Schulz und der Beratungsstellenleiterin vor Ort, Frau Höhn, an die Trostinsel des Wolfsburger Hospizes überreicht. Die Trostinsel betreut trauernde Kinder und Jugendliche.

Den Anstoß für diese Spendenaktion gab ein trauriges Ereignis im Gifhorner Umkreis: ein Mann war verstorben und hatte seine achtjährige Tochter zurückgelassen. Das Mädchen war ohnehin regelmäßig bei der Trostinsel, seit zwei Jahre zuvor ein Onkel gestorben war. "Sie hat in zwei Jahren zwei wichtige Bezugspersonen verloren". so Frau Schulz. Umso wichtiger sei die gute Arbeit der Wolfsburger Trostinsel gewesen.
Die Trostinsel gehört zur Hospizarbeit Wolfsburg, wird durch Spenden finanziert.

Mit freundlicher Genehmigung
Quelle: Wolfsburger Allgemeine


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